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warme Stuben... PDF Drucken
Geschrieben von: H. Mitze   

Hackschnitzelofen sorgt zuverlässig für warme Stuben


– Tiefe Wintertemperaturen erforderten wöchentliche Lieferungen

– Anlage unter ständiger Überwachung –

Wer Reiffenhausen in den kalten Wintermonaten aus südlicher Richtung erreichte, konnte es bei einem Blick auf das Heizwerk gut erkennen: wenn weißer Dampf aus dem Schornstein der Anlage stieg, brummte der Ofen und sorgte zuverlässig für warme Stuben. Bis Ende März hat die Wärmegemeinschaft rund 200.000 Liter Heizöl eingespart - ein Vorteil nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel. Schließlich sind die Ölpreise aktuell auf satte 87 €/100 l (inkl. 19 % MwSt) geklettert.

In den vergangenen Monaten wurde die Anlage wöchentlich mit zwei LKW-Ladungen Holzhackschnitzeln gefüttert. Insgesamt wurden bislang etwa 1.750 Schüttraummeter (SRm) verbraucht. Seit März erhalten wir von unserem Holzhackschnitzellieferant Reimann eine bessere Qualität. Das Material ist trockener (Wassergehalt: 30 %) und gewährleistet so eine reibungslosere Zuführung zum Ofen.

Dort hatte es in den vergangenen Monaten immer mal wieder gehakt, weil Hackschnitzel-Eisklumpen die Schnecke verstopften. Erfreulicherweise waren in diesen Situationen Marcus Stieg und die Technikexperten unserer Gruppe stets zur Stelle, um die Störungen zu beheben. Unser Biogasabwärmelieferant Stieg ist per Vertrag mit der Überwachung der Anlage beauftragt. Er sorgt zudem für die fortlaufende Bestückung, indem er die angelieferten Hackschnitzel mit seinem Radlader in die Zuführung befördert. Bei Störungen, die auch gerne mal am Heiligen Abend oder an den Wochenenden auftreten, geht er auf Fehlersuche und konnte diese bislang immer erfolgreich reparieren. Sogar einen alten Wäschekorb, der die Schnecke blockierte, hat er schon herausgefischt.

Mit den jetzt ansteigenden Temperaturen geht der Verbrauch allmählich zurück und wird bis zum Frühsommer ein Niveau erreichen, bei dem wir unseren Bedarf wieder komplett über die anfallende Abwärme aus den Biogas-BHKWs decken können.

 

 

Holz aus heimischen Wäldern


– Realgemeinde liefert Industrieholz –

In Zukunft werden wir unseren Hackschnitzelbedarf zumindest teilweise mit Holz aus den umliegenden Wäldern decken und damit weitere Transportwege für die Energiebeschaffung einsparen. Dazu haben Genossenschaft und Realgemeinde einen Vertrag über den Kauf von 250 Festmetern Industrieholz abgeschlossen. Das ergibt eine Hackschnitzelmenge von etwa 650 SRm. Die Stämme werden in Kürze gefällt und anschließend zum Trocknen auf dem Vorplatz der Anlage gelagert.

Mz

 
Mar
02
2011
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Geschrieben von: Mike Paland   

 
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Fertigstellung Nahwärmenetz

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