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May
13
2013
Unser Dorf spart Strom PDF Drucken
Wettbewerb

Umweltminister Wenzel zeichnet Reiffenhausen als Stromspardorf aus!

07.05.2013 12:13 Uhr
„Gewonnen haben wir alle“, sagte Hardegsens Bürgermeister Dieter Sjuts (parteilos) bei der Auszeichnung der Dörfer, die Strom gespart haben. Bollensen, Elbingerode, Heckenbeck und Reiffenhausen wurden am Montagabend als Sieger gekürt.
Alle haben gewonnen: die Sieger beim Wettbewerb „Unser Dorf spart Strom“ (vorne) mit den übrigen Teilnehmern.

Alle haben gewonnen: die Sieger beim Wettbewerb „Unser Dorf spart Strom“ (vorne) mit den übrigen Teilnehmern.

© Lawrenz

 

Hardegsen. Sie haben eine Fotovoltaikanlage für eine Dorfgemeinschaftseinrichtung gewonnen, die ansässigen Netzbetreiber haben sie einen Großteil gespendet. Weil die Organisatoren des Stromspar-Wettbewerbs  im vergangenen Jahr beim Landeswettbewerb „Klima kommunal 2012“ 5000 Euro gewonnen hatten, konnten sie vier statt drei Dörfer prämieren. Sehr dicht lagen die Ergebnisse beieinander.

18 Dörfer machten beim Wettkampf der Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode „Unser Dorf spart Strom“ mit. 32 waren anfangs angetreten, viele konnten aber die Vorgaben nicht erfüllen. Über sechs Monate musste in den Orten der Pro-Kopf-Verbrauch in zwei selbst organisierten Ablesungen dokumentiert werden. Mindestens die Hälfte aller Bürger aus den Ortschaften mit 100 bis 1500 Einwohnern musste dabei mitmachen.

Gewonnen haben die Dörfer, die am wenigsten Strom verbrauchten. „Die teilnehmenden Dörfer haben uns vorgemacht, dass Strom sparen geht, wenn wir nur wollen“, sagte Sjuts in seiner Begrüßung.  „Strom sparen tut nicht weh, ist nicht allzu kompliziert, und wir können es alle machen“, ergänzte Northeims Landrat Michael Wickmann (SPD).

„Gewonnen haben wir alle“

„Nichts ist so mächtig, wie eine gute Idee, deren Zeit gekommen ist“, sagte Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne). Mit Strom aus erneuerbaren Energien würden jetzt 25 Prozent des Gesamtbedarfs abgedeckt. Anfang der 80er-Jahre habe man geglaubt, dass es unmöglich sei, mehr als drei Prozent des Verbrauchs daraus zu liefern.

Wenzel sprach dem Einsparen von Strom einen doppelten Nutzen zu. Zum einen habe man weniger Kosten, zum anderen ergebe sich ein ökologischer Vorteil. Ganze Dörfer hätten sich für den Wettbewerb auf den Weg gemacht. Auch bei Betrieben sah der Minister noch große Sparpotenziale.

„Gewonnen haben wir alle“ – Sjuts’ Spruch haben die Ausrichter wörtlich genommen und alle Teilnehmer für ihre Mühen belohnt. Die, die nicht zu den ersten vier Orten gehörten, nahmen einen Wildapfelbaum mit nach Hause. In vielen Dörfern wird der Baum des Jahres an diesen Wettkampf und damit ans Strom sparen erinnern.

Und alle, die da waren, waren sich einig: Nicht nur für das Portemonnaie habe ihnen der Wettbewerb viel gebracht, sondern auch für die Dorfgemeinschaft. So wollen alle weiterhin Strom sparen.

Von Ute Lawrenz

 
Jun
25
2012
Reiffenhausen die Nr. 1 PDF Drucken
Geschrieben von: Mike Paland   

Reiffenhausen siegt in Mollenfelde

 

Von Michael Brakemeier |
17.06.2012

Die Feuerwehr aus Reiffenhausen hat die Konkurrenz hinter sich gelassen. Bei den Gemeindewettkämpfen der Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Friedland setze sich die Wehr gegen die Mannschaften aus Ludolfshausen und Niedernjesa I auf den Platzen zwei und drei durch.
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„Wir brauchen Verrückte wie euch“: Lob für den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Friedland.

© Heller

 
Jun
25
2012
10. Volkstriathlon PDF Drucken
Geschrieben von: Mike Paland   

10. Schleierbach-Volkstriathlon in Reiffenhausen


Triathlon ist eine Outdoor-Veranstaltung. Deshalb ließen sich auch 149 Teilnehmer nicht von den teils widrigen Wetterbedingungen vom Start abhalten. Die Veranstalter freuten sich besonders über das große Teilnehmerfeld bei den Schülern. Dreizehn Staffeln (Schwimmer, Radfahrer, Läufer) stellte allein die Grundschule Friedland.

 


Familie Bruse in Reiffenhausen zweimal vorne

 

Normalerweise springen bei einem Triathlon die Teilnehmer ins kühle Nass, drehen im Schwimmbecken ihre Bahnen, und werden bei den Folgedisziplinen Radfahren und Laufen zunehmend trockener. Das war beim Schleierbach-Volkstriathlon in Reiffenhausen aber nur bedingt der Fall.

´Absolviert beim Volkstriathlon gerade die 200 Meter Schwimmen: Detlef Kabelitz.

© Theodoro da Silva

Reiffenhausen. Lang anhaltender Regen machte die zehnte Auflage der Veranstaltung, an der 149 Starter teilnahmen, zeitweise zu einer Wasserschlacht. „Es war zwar wirklich nass, aber  dafür waren die Temperaturen ideal“, sagte Martin Bruse, der die Männerkonkurrenz für sich entschied. Lediglich beim Radfahren habe man in den Kurven etwas aufpassen müssen, so der 41-Jährige. Für 200 Meter schwimmen, zehn Kilometer auf seinem Rennrad und fünf Kilometer Laufen benötigte Bruse 40:58 Minuten und verwies damit Jürgen Weber (41:57) sowie Malte Göbel (42:25) auf die Plätze. „Am härtesten war das Radfahren, weil es da von Anfang an direkt bergauf geht“, verdeutlichte Bruse.

Den Familien-Erfolg machte seine Frau perfekt: Iris Bruse, die bereits im Vorjahr in der Frauenkonkurrenz triumphiert hatte, holte sich in 46:09 Minuten denkbar knapp vor Anke von Gaza (46:16) den Sieg. Dritte wurde Mandy Luhn (47:51).

Flip-Flop-Flitzer

Mehr als 80 Teilnehmer gingen in einer Staffel an den Start. Bei den „Flip-Flop-Flitzern“ etwa begab sich die erst achtjährige Pepsi Becker auf die 700 Meter lange Laufstrecke, während Schwester Carla und Freundin Milla Pukhall die weiteren Disziplinen übernahmen. „Ich kann eben noch nicht so gut Schwimmen und Radfahren“, erklärte Pepsi den Grund für diese Aufteilung. Im Ziel zeigte die Schülerin stolz ihre Finisher-Medaille: „Jetzt bin ich zufrieden“, sagte sie – und feuerte gemeinsam mit Milla die anderen Teilnehmer eifrig an.

Als insgesamt positiv bewertete Hauptorganisator Lothar Schuldreich die zehnte Austragung der Veranstaltung, die 2003 im Rahmen des 80-jährigen Vereinsbestehens des TSV Reiffenhausen aus der Taufe gehoben wurde: „Wir sind zufrieden, auch wenn das Wetter nicht unseren Vorstellungen entsprochen hat“, bilanzierte Schuldreich. Lediglich „der Startablauf beim Schwimmen“ lasse sich noch optimieren.

Gesamtsieger Martin Bruse war im Ziel ebenfalls zufrieden – nicht nur mit seiner Leistung, sondern auch mit der Veranstaltung: „Der Triathlon ist super organisiert und sehr familiär. Deshalb spürt man den typischen Wettkampfstress kaum.“ Weil darüber hinaus die Distanzen verhältnismäßig kurz seien, könne er „die Veranstaltung allen Einsteigern sehr empfehlen“.

Ergebnisse

Volkstriathlon (0,2 Kilometer Schwimmen/10 Kilometer Radfahren/5 Kilometer Laufen): Männer: 1. Martin Bruse (40:58 Minuten), 2. Jürgen Weber (Steuerbüro Weber/ 41:57), 3. Malte Göbel (42:25). – Frauen: 1. Iris Bruse (46:09 Minuten), 2. Anke von Gaza, (LG Göttingen 46: 16), 3. Mandy Luhn, (47:51). – Staffel: 1. SCR Turtles (Lingnau/Thies/Weingardt, 40:14), 2. Die schnellen Drei (Lechten/Abatzis/Beier, 42:57), 3. A-Team II (Gunkel/Meise/Bandow, 44:08).

Jugendtriathlon (0,2/6,5/3,5 Kilometer): 1.  Vincent Weber (Steuerbüro Weber, 35:02 Minuten). – Staffel: 1. Die flinken Flitzer (Ruhstrat/Kiene/Stieg, 35:12 Minuten).

Schülertriathlon (0,05/2/0,7 Kilometer): 1. Hannah Buch, (Tuspo Weende, 13:28). – Staffel: 1. Die fantastischen Drei (Nünchert/Aschekowski/Stieg, 11:07).

 

Von Timo Holloway

 
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