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May
13
2013
Frühjahrsputz im Freibad! PDF Drucken
„Das ist schon viel Arbeit“

40 Freiwillige beim Frühjahrsputz im Freibad Reiffenhausen!

Von Andreas Fuhrmann |
05.05.2013 17:39 Uhr
„So viel Zulauf hatten wir noch nie.“ Petra Linne, Sprecherin der Arbeitsgruppe Waldschwimmbad im TSV Reiffenhausen, ist begeistert. Mehr als 40 Freiwillige helfen am Sonnabend dabei, das Freibad Reiffenhausen für die neue Badesaison herzurichten.

Arbeitseinsatz im Freibad Reiffenhausen: Frank Deppe reinigt das Kinderbecken.

© Fuhrmann

Reiffenhausen. „Das Becken muss geputzt, die weißen Überlaufgitter geschrubbt werden. Die Wege werden neu gemacht. Das ist schon viel Arbeit“, sagt Linne.

Die aber ist schnell erledigt, wenn so viele mithelfen wie an diesem Tag. Natürlich ist auch die Feuerwehr gekommen, um mit Schläuchen, Pumpen und Spritzen den gröbsten Dreck wegzumachen. „Dabei haben die nachher noch einen Wettkampf“, sagt Linne.

Die Reiffenhäuser sind stolz auf ihr kleines Bad, das einzige in der Gemeinde Friedland. Linne zeigt das Kinderbecken mit Sonnensegel („wir sind sehr familienfreundlich“), die große Liegewiese und den Bolzplatz, der mal ein Tennisplatz war. Absoluter Anziehungspunkt sei aber das Beachvolleyballfeld. „Das wird sehr gut angenommen“, sagt Linne.

Unterdessen ruhen sich die Helfer im Biergarten des Freibads aus. Es gibt Bratwurst und Steak. Die Sonne scheint. Das wünscht sich Linne auch für die kommende Freibadsaison. Auftakt ist am Sonnabend, 25. Mai.

 
May
13
2013
Unser Dorf spart Strom PDF Drucken
Wettbewerb

Umweltminister Wenzel zeichnet Reiffenhausen als Stromspardorf aus!

07.05.2013 12:13 Uhr
„Gewonnen haben wir alle“, sagte Hardegsens Bürgermeister Dieter Sjuts (parteilos) bei der Auszeichnung der Dörfer, die Strom gespart haben. Bollensen, Elbingerode, Heckenbeck und Reiffenhausen wurden am Montagabend als Sieger gekürt.
Alle haben gewonnen: die Sieger beim Wettbewerb „Unser Dorf spart Strom“ (vorne) mit den übrigen Teilnehmern.

Alle haben gewonnen: die Sieger beim Wettbewerb „Unser Dorf spart Strom“ (vorne) mit den übrigen Teilnehmern.

© Lawrenz

 

Hardegsen. Sie haben eine Fotovoltaikanlage für eine Dorfgemeinschaftseinrichtung gewonnen, die ansässigen Netzbetreiber haben sie einen Großteil gespendet. Weil die Organisatoren des Stromspar-Wettbewerbs  im vergangenen Jahr beim Landeswettbewerb „Klima kommunal 2012“ 5000 Euro gewonnen hatten, konnten sie vier statt drei Dörfer prämieren. Sehr dicht lagen die Ergebnisse beieinander.

18 Dörfer machten beim Wettkampf der Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode „Unser Dorf spart Strom“ mit. 32 waren anfangs angetreten, viele konnten aber die Vorgaben nicht erfüllen. Über sechs Monate musste in den Orten der Pro-Kopf-Verbrauch in zwei selbst organisierten Ablesungen dokumentiert werden. Mindestens die Hälfte aller Bürger aus den Ortschaften mit 100 bis 1500 Einwohnern musste dabei mitmachen.

Gewonnen haben die Dörfer, die am wenigsten Strom verbrauchten. „Die teilnehmenden Dörfer haben uns vorgemacht, dass Strom sparen geht, wenn wir nur wollen“, sagte Sjuts in seiner Begrüßung.  „Strom sparen tut nicht weh, ist nicht allzu kompliziert, und wir können es alle machen“, ergänzte Northeims Landrat Michael Wickmann (SPD).

„Gewonnen haben wir alle“

„Nichts ist so mächtig, wie eine gute Idee, deren Zeit gekommen ist“, sagte Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne). Mit Strom aus erneuerbaren Energien würden jetzt 25 Prozent des Gesamtbedarfs abgedeckt. Anfang der 80er-Jahre habe man geglaubt, dass es unmöglich sei, mehr als drei Prozent des Verbrauchs daraus zu liefern.

Wenzel sprach dem Einsparen von Strom einen doppelten Nutzen zu. Zum einen habe man weniger Kosten, zum anderen ergebe sich ein ökologischer Vorteil. Ganze Dörfer hätten sich für den Wettbewerb auf den Weg gemacht. Auch bei Betrieben sah der Minister noch große Sparpotenziale.

„Gewonnen haben wir alle“ – Sjuts’ Spruch haben die Ausrichter wörtlich genommen und alle Teilnehmer für ihre Mühen belohnt. Die, die nicht zu den ersten vier Orten gehörten, nahmen einen Wildapfelbaum mit nach Hause. In vielen Dörfern wird der Baum des Jahres an diesen Wettkampf und damit ans Strom sparen erinnern.

Und alle, die da waren, waren sich einig: Nicht nur für das Portemonnaie habe ihnen der Wettbewerb viel gebracht, sondern auch für die Dorfgemeinschaft. So wollen alle weiterhin Strom sparen.

Von Ute Lawrenz

 
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